Emder Geschichte

Die Geschichte unseres
Hauses reicht drei
Generationen zurück.
1900 bis jetzt im Überblick

in vier Generationen

Moin in M.

Ich bin Ait Okko und begrüße Euch herzlich in unserem Haus in Emden oder M. wie der Ostfriese sagen würde. 

Wir sind ein echtes Traditonshaus und seit 1900 in Emden als Gastgeber ansässig. Vier Generationen haben unser Hotel aufgebaut, geprägt, aus der großen Zerstörung der Weltkriege wideraufgebaut und immer weiter verfeinert. Daraus ist unser heutiges Haus entstanden: eine moderner Hotelbetrieb im Herzen der Emder Innenstadt – mit viel Herz und einer großen Portion unseres gesunden norddeutschen Humors. Wir freuen uns auf deinen Besuch! 

1900

1. Generation – Carl Friedrich van Dyken & Brechtje Remmers

Während Carl Friedrich van Dyken als Tischler arbeitete, war seine Frau Brechtje Remmers à Tellinghusen als Köchin beschäftigt. Da in der Winterzeit kaum Aufträge für Tischler zu finden waren, begann Carl im Ballsaal „Tivoli“ als Kellner auszuhelfen.

Am 1. Mai 1900 legten Brechtje und Carl ihre Erfahrungen zusammen und machten sich selbstständig.

Für 1000 Goldmark pachteten sie eine Kantine von den Nordseewerken, wo viele auswärtige Werftspezialisten verpflegt und untergebracht wurden. Um der wachsenden Nachfrage nach Unterkünften gerecht zu werden, errichteten die beiden zwei moderne Logierhäuser mit elektrischem Licht und Zentral-Dampfheizung.
 
Dadurch waren sie in der Lage 1911 den „Gasthof zum deutschen Hause“ für 75.000 Goldmark zu kaufen.
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1942

2. Generation – Ait Gerhardus van Dyken & Wilhelmine Andres Weers

Gezeichnet von den zwei Weltkriegen verstarb Carl Friedrich nachdem er mit seiner Familie vor den Bombenangriffen nach Oldenburg floh.
 
Nachdem der Restaurantbetrieb für mehrere Wochen geschlossen blieb, übernahm am 9. Mai der Sohn Ait den Familienbetrieb.
 
Da er zum Kriegsdienst verpflichtet war, öffnet das Deutsche Haus nur abends.
 
Am 12. Dezember 1943 schlug das Schicksal in Form von Brand- & Sprengbomben erneut zu. Das Deutsche Haus wurde praktisch restlos zerstört.
 
Nachdem der Sohn Carl aus der Kriegsgefangenschaft zurückkerte, fand am 4. Juli 1945 der erste Spatenstich zum Wiederaufbau den neuen Deutschen Hauses statt.
 
Am 1. Oster-Feiertag 1946 eröffnete Ait van Dyken den Restaurantbetrieb. Das neue Deutsche Haus im „Barackenstil“, wie man damals scherzhafterweise sagte.
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1958 - 2015

3. Generation – Carl Friedrich Wilhelm van Dyken & Margaretha Kleen & Herbert Wilhelm Ait van Dyken

Im Alter von 86 Jahren legte Brechtje den Grundstein für den kompletten Neubau des Deutschen Hauses, das am 1. April 1958 seine ersten Hotelgäste begrüßen durfte.
 
Das Hotel wurde von Ait van Dyken mit seinen Söhnen Jakob, Carl und Herbert geführt. Als Herberts Bruder, Carl van Dyken, in den Ruhestand ging, führte er das Hotel bis zu seinem Tod im Jahre 2015.

2016 - heute

4. Generation – Ait Okko van Dyken

Mit Herberts Sohn, Ait Okko, übernahm die vierte Generation nun das Haus. Ait Okko nahm die Kernsanierung des Betriebes 2017 in Angriff und setzte so das heutige Konzept eines modernen Innenstadthotels um.
 
Dazu gehörte auch die Renovierung des Restaurants. Dadurch konnte der bisherige Nachbar Santino in den Räumlichkeiten des Restaurants ein kleines Stück Sizilien ins Deutsche Haus holen. Zusammen mit seiner Nichte Tindara d‘Angelo kocht Santino La Tona nun Sizilianische Gerichte und andere italienische Köstlichkeiten im Restaurant.
 
Aber auch im Hotelbetrieb sorgt der in Ostfriesland immer wehende Wind für stetigen Wandel. So wird 2022 das Dach erneuert und durch die Integration einer eigenen Photovoltaikanlage kommt zukünftig der Strom in den Zimmern direkt vom Hoteldach. 
Umsetzen eines Backofens
Abriss Baracke 1957
"Im Barackenstil"
"Im Barackenstil"
"Im Barackenstil"
Blick auf den Wasserturm
Alter Speisesaal
Marktplatz
Vor dem zweiten Weltkrieg
Schützenfestzelt 1950
Schützenfestzelt 1950
Weihnachtsfeier
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